Ich verwende ausschließlich hochwertige
Garne, die einen hohen Tragekomfort der Strickteile garantieren.
BAUMWOLLE:
Material, gewonnen aus dem Samenfasern des Baumwollstrauches, der
zu den Malvengewächsen gehört. Jede Samenkapsel enthält
bis zu 30 Samen, an denen tausende von Samenhaaren sitzen. Diese ein
bis fünf Zentimeter langen Fasern, werden zu Baumwollgarn verarbeitet.
Verwendung: leichte Sommerkleidung, oder
als Gemisch mit Wolle/Seide für Winterkleidung.
LEINEN:
Die Flachs- oder Leinenfaser wird aus den Stängeln der Flachspflanze
gewonnen, deren Fasern aus unverbundenen gebündelten Einzelfasern
bestehen. Aus den bis zu 1,20 m hohen Pflanzenstengeln können
bis zu 1500 Fasern gewonnen werden, welche aus reiner Zellulose bestehen.
Dieses Material ist wesentlich robuster als Baumwolle und kann sehr
fein gesponnen werden.
Verwendung: .leichte Sommerkleidung, oder
als Gemisch mit Wolle/Seide
für Winterkleidung.
SEIDE:
Reine Naturseide wird von den Raupen des Maulbeerspinners Bombyx mori,
einem Nachtschmetterling, erzeugt. Dessen Raupen spinnen sich, wenn
sie ausgewachsen sind, mit einem Seidenfaden einen Kokon, in dem sich
die Raupe zum Schmetterling entwickelt. Zur Gewinnung des 1000 bis
4000 Meter langen Fadens wird die Raupe abgetötet. Nur der Mittelteil
des Fadens kann abwickelt werden, das ergibt die sogenannte Haspelseide.
Die Fäden von Anfang und Ende des Kokons, die verhältnismässig
kurz sind, werden zu Schappe- oder Bouretteseide verarbeitet.
Verwendung: Sowohl für Sommer- als
auch für Winterkleidung geeignet. Äußerst edel wenn
zusammen mit Wolle oder Cashmere
verarbeitet.
WOLLE:
Sammelbegriff für die Haare von Schafen, Ziegen, Kaninchen und
Kamelen. Wolle im engeren Sinn (Merinowolle, Lambswool, Schurwolle
usw.) bezeichnet die Haare der Schafe. Wegen ihrer einzigartigen Eigenschaften
ist Wolle eine sehr beliebte und hochwertige Faser für Strickgarne.
Wolle kann bis zu 60% Wasser aufnehmen, ohne sich nass anzufühlen,
da die Fasern inwendig grosse Zwischenräume haben.
Verwendung: besonders geeignet für
warme Winterkleidung, ideal auch als Gemisch mit Seide
o. Baumwolle.
MOHAIR:
Dieses Garn wird aus den Haaren der Mohairziege (auch Angoraziege
genannt) gewonnen. Diese Naturfaser ist die spezifisch leichteste
Textilfaser und daher sehr kostbar. Der Ausdruck „Mohair“
entstammt der arabischen Sprache, in der er einen Stoff aus Haaren
bezeichnet. Die Mohaifaser ist eine glatte Faser, weshalb sie ein
glänzendes Aussehen hat und sehr strapazierfähig ist.
Verwendung: edle Winterkleidung.
CASHMERE:
Kaschmir ist eines der wertvollsten und teuersten Naturtextilien (ausschließlich
aus dem asiatischen Raum), und wird deshalb häufig mit Merinowolle
oder Schafwolle gemischt angeboten. Der Verkaufspreis richtet sich
nach deren Qualität; die Haare sollten möglichst fein und
lang sein. Pro Tier werden ca. 150 Gramm gesammelt, die dann (von
Hand) von den einzelnen Oberhaaren (Grannen) gereinigt werden müssen.
Verwendung: ausgesprochen edle Winterkleidung.
ALPAKA:
Alpaka stammt von der gleichnahmigen, mit dem Lama verwandten Kamelart,
die in den Hochebenen der Anden und neuerdings auch in der Schweiz
gezüchtet wird. Alpaka ist glatter als Schafwolle, seidig glänzend,
wenig gewellt, besonders wärmend, wasserabstossend und gebrauchstüchtig.
Die Farben der Tiere reichen von reinweiß über beige zu
allen Braun- und Rotbrauntönen bis hin zu Grauabstufungen und
tiefschwarz.
Verwendung: qualitativ sehr hochwertige
Winterkleidung.